Ziele der Genossenschaft

Die grundsätzlichen Ziele der Postheimstätte sind in §2 unserer Satzung festgeschrieben:

„Zweck der Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung.“

Auf dieser Basis sollen den Genossenschaftsmitgliedern langfristig zeitgemäße und bezahlbare Wohnungen zur Verfügung gestellt werden. Die Mieten sollen dauerhaft unter den entsprechenden Bemessungsgrenzen des „Berliner Mietspiegels“ liegen. Für unsere älteren Genossenschaftsmitglieder sollen altersgerecht ausgestattete Wohnungen zur Verfügung stehen.

Instandsetzungen, Sanierungen und Modernisierungen sollen immer möglichst unter energetischen Gesichtspunkten erfolgen.

Als Genossenschaftsmitglieder sind wir alle Miteigentümer unserer Liegenschaften, deshalb sollten auch alle zum behutsamen Umgang mit unserer „alten“ Bausubstanz und den teilweise denkmalgeschützten Gebäuden beitragen.

Genossenschaftliches Leben soll durch Beteiligung in den Gremien, Veranstaltungen und Festen gefördert werden.

Die genossenschaftsinterne Kommunikation soll in direkten Gesprächen zu einer vertrauensvollen und transparenten Zusammenarbeit aller beteiligten Personen und Gremien geführt werden.

Die vom Vorstand angestrebten baulichen Schwerpunkte für die nächsten Jahre:

  1. Denkmalgerechte Instandsetzung der Reihenhäuser in der Bocksfeldsiedlung. Maßnahmen nach Erfordernis und Zustand.
    • Abdichtung der Kellerwände
    • Ausbesserung bzw. Erneuerung des Putzes
    • Instandsetzung von Balkonen, Zugangstreppen und Kellerabgängen
    • Erneuerung des Außenanstrichs
    • Instandsetzung von Gesimsen und Putzprofilen
    • Instandsetzung der Schornsteinköpfe
    • Erneuerung von Dachrinnen und Fallrohren
    • Überarbeitung bzw. Erneuerung der Fenster
    • Überarbeitung bzw. Erneuerung der Haustüren
      Die Baumaßnahmen werden in bis zu zehn Bauabschnitten durchgeführt. Sämtliche Arbeiten sollen bis zum 100jährigen Jubiläum der Postheimstätte im Jahr 2024 abgeschlossen sein.
  2. Errichtung eines Neubaus auf einem bisher unbebauten Grundstück an der Heerstraße/Ecke Jaczostraße mit:
    • altersgerechtem Wohnen mit Aufzug (zwei Wohnungen à 60 qm)
    • Schaffung von Flächen für die Nahversorgung unserer
      Genossenschaftsmitglieder (z. B. Arzt, Physiotherapeut)
    • Neubau der Geschäftsstelle
  3. Sanierung und Modernisierung des Gebäudes in der Jaczostraße 2 als altersgerechtes Wohnhaus:
    • Schaffung von drei bis vier zusätzlichen altersgerechten Wohnungen mit Aufzug
    • Umwandlung der alten Geschäftsstelle in zusätzlichen Wohnraum
    • Energetische Sanierung des Bestandsgebäudes
  4.  Weitere Gebäudesanierungen unter energetischen Gesichtspunkten, z. B. in den Gebäuden des Bauteils Heerstraße Nord.
  5. Fortsetzung der Teilmodernisierung bzw. Modernisierung bei Auszug von Nutzern, Erhöhung des Wohnstandards in Verbindung mit nutzungsabhängigen Umbaumaßnahmen in den Bädern, z. B. Einbau von Duschen, Entfernen von Schwellen usw.
  6. Ergänzende Maßnahmen im Garten- und Außenanlagenbereich, insbesondere die Hofgestaltung.
  7. Dort, wo es möglich ist, sollen Wohnungen altersgerecht umgebaut werden.
  8. Darüber hinaus beschäftigt sich der Vorstand mit der Schaffung von familiengerechtem Wohnraum auf unbebauten Grundstücksteilen unserer Siedlung in Kladow.

Weitere konstruktive Anregungen können dem Vorstand gerne vorgeschlagen werden!